Konflikte klären
Ein Kraftwerk wird geplant, die Gewässerverunreinigung wird öffentlich kritisiert, ein Naturschutzprojekt verursacht Aufregung: Es bilden sich Bürgerinitiativen, die Presse berichtet, Gerichtsverfahren werden angestrengt, Politiker und Politikerinnen bekommen ein Problem und die Verwaltung wird beauftragt, dieses Problem zu beheben.
Ein Dialog muss her (wahlweise Runder Tisch, Mediation, Regionalforum etc.).
Worauf es bei einem guten Dialog ankommt:
- die fachlich richtige Sicht der Dinge („die Wahrheit“): Expertise alleine reicht nicht. Es wird deutlich, dass es unterschiedliche Sichtweisen von Wahrheit gibt.
- der Umgang mit den Betroffenen („die Fairness“): Wer Verluste an Lebensqualität und Eigentum befürchtet, hat ein Recht darauf, fair behandelt zu werden. Und diese Fairness wird von den Medien sehr genau beobachtet.
- der Weg zur Entscheidung („die Lösung“): Am Ende entscheiden die dafür gewählten Gremien. Betroffene und interessierte Bürgerinnen und Bürger können die Entscheidung nachvollziehen, weil sie auf dem Weg dorthin beteiligt und informiert wurden.
